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dromedar

ich folge keiner spur, allein in der wüste
schlinge ich weiße tücher um mein gesicht, die trauer!

ich setze einen fuß vor den anderen, in schlichten schuhen
lasse ich mein gefängnis zurück, die einsamkeit!

an der oase warten die kamele meiner
vergangenen jugend und naschen von magischen früchten!

in der ginflasche hockt der verzauberte dschinni
und das dromedar trägt mich, das ich selbst bin!











Dieses Gedicht gibt es auch zum Nachhören in der Rubrik swamp.


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